Die Aachener Papierverwertung & Containerdienst Horsch GmbH & Co. KG entsorgt seit 1962 für Handel, Gewerbe und Industrie in Aachen und der Städteregion. Aus dem Altpapierverwerter von damals ist ein konzernunabhängiges Familienunternehmen mit zwei Betriebshöfen und eigener Werkstatt geworden. Die Abwicklung läuft bereits seit 2006 über mynature, wurde 2010 vollständig digitalisiert und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Seit März 2026 laufen die Auftragsmails über den AI Auftragsmanager, ein Modul, das aus einem gemeinsamen Termin mit NETFACTORY hervorgegangen ist.
Aachen , NRW
60+
Entsorgungsfachbetrieb
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für die Erstellung eines Entsorgungsauftrags statt zuvor 5 Minuten.
weniger händische Arbeit, da dieser Anteil der Positionen bereits korrekt automatisch zugeordnet wird.
Zeitersparnis pro Monat
Die Kunden von Horsch schrieben ihre Aufträge an den Disponenten, den sie kannten. Jeder Disponent hatte sein eigenes Postfach und darin seine eigenen Kunden.
Das funktionierte, solange alle da waren. Fiel ein Disponent aus, griff ein Kollege auf dessen Postfach zu. Die Mails konnte er lesen. Was ihm jedoch fehlte, war das Wissen dahinter.
Denn bevor ein Auftrag angelegt wird, steht zunächst die Frage: Wer schreibt hier? Der Kunde selbst oder ein Partner, der die Entsorgung für ihn beauftragt?
Wer den Absender kennt, weiß das sofort. Wer ihn nicht kennt, muss suchen: Kundennummer, Vertrag, hinterlegte Standorte und gültige Sorten.
Ein erfahrener Disponent legt einen Auftrag in drei bis fünf Minuten an. In einem Vertretungsfall dauerte derselbe Auftrag ein Vielfaches dieser Zeit.
Der Aufwand lag nie in der Eingabe. Er lag im Wissen darüber, was eingegeben werden muss.
Bei einem Termin in Fürstenau setzten sich Horsch und NETFACTORY zusammen.
Die Frage lautete: Wie holen wir das Kopfwissen aus den einzelnen Köpfen und automatisieren die Auftragsannahme weiter? Aus diesem Brainstorming entstand die Idee für den AI-Auftragsmanager.
Marco Horsch ging es dabei nicht um Technik. Er wollte, dass seine Mitarbeiter ihre Zeit den Kunden widmen statt der Stammdatensuche.
Der Agent liest heute die eingehende Mail samt PDF-Anhang, erkennt den Auftraggeber und prüft jeden Datenpunkt gegen die Stammdaten von Horsch.
Ob der Kunde selbst schreibt oder ein Partner für ihn beauftragt, klärt sich vor dem ersten Klick.
Was danach passiert, ist derselbe Ablauf für jeden im Team: ein Klick auf den Auftragsvorschlag des KI-Agenten, bei Bedarf ein Icon anklicken und die Mail noch einmal lesen, den Leistungsort auswählen, Erstellen klicken.
In der Regel steht der Auftrag in unter 60 Sekunden.
Dafür lagen 18 Jahre gepflegte Stammdaten in mynature bereit. Ohne diese Grundlage liefert ein Agent saubere Aufträge mit falschem Inhalt.
Gebucht wird nichts ohne Freigabe. Der Klick auf Erstellen bleibt beim Menschen.
• Auftragsanlage in der Regel in unter 60 Sekunden
• 80 % weniger Zeit pro Auftrag im Vergleich zu rund fünf Minuten bei einem erfahrenen Disponenten
• Aufträge laufen zentral an einer Stelle ein statt verteilt in einzelnen Postfächern
• Krankheit und Urlaub bremsen die Abläufe deutlich weniger, weil Wissen über Kunden, Partner und Sorten im System hinterlegt ist
• Die gewonnene Zeit fließt zurück ins Tagesgeschäft. Das Büro kann sich stärker auf die Fahrerdisposition konzentrieren, die Fahrer besser unterstützen und sich mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Kunden nehmen.
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